Ludwigshafen, 15.02.2015 - Wo ist euer Glaube? – diese Frage aus dem Lukasevangelium zog sich wie ein roter Faden durch den Gottesdienst, den Bezirksapostel Bernd Koberstein mit den Gläubigen in Ludwigshafen und den via Übertragung angeschlossenen Gemeinden im Südteil des Bezirks feierte.
Am Sonntag den 8.2.15 besuchte Apostel Clement Haeck, Vizekirchenpräsident der Gebietskirche Rheinland-Pfalz/Hessen/ Saarland, die Geschwister in Ludwigshafen und setzte in dieser besonderen Segensstunde den Bezirksevangelisten Rudi Keller zum neuen Vorsteher für die Gemeinde. Unterstützt wird er in dieser Aufgabe durch den Gemeindeevangelisten Horst Hoffmann.
Worms, 25.1.2015 - Zum letzten Gottesdienst vor Beginn der Umbaumaßnahmen kamen die Gemeinden aus Hofheim und Worms am 25. Januar in der Wormser Kolpingstraße 3 zusammen.Bischof Friedbert Kreutz war trotz winterlicher Straßenverhältnisse aus Kaiserslautern angereist, um diesen besonderen Gottesdienst mit den Gläubigen zu feiern. Ab kommenden Mittwoch finden die Gottesdienste für beide Gemeinden in Hofheim statt. Gleichzeitig beginnen in Worms die Umbau- und Renovierungsarbeiten, die mit einer knapp 10-monatigen Bauzeit kalkuliert sind.
Mit Spannung und einer entsprechenden Vorfreude sehen junge Menschen dem Tag ihrer Konfirmation entgegen. Sie ist vor allem die Segenshandlung, bei der der Konfirmand gelobt, sein weiteres Leben eigenverantwortlich und nach dem Evangelium einzurichten. Aber sie bedeutet auch den Eintritt in eine neue Lebensphase: mit der Konfirmation gehört der junge Christ zur Jugend der Neuapostolischen Kirche. Darauf vorbereitet werden die Konfirmanden im Bezirk Rheinpfalz in einer sog. Konfirmandenrüstzeit, die in diesem Jahr vom 27. Februar bis zum 01. März in Bad Dürkheim stattfindet.
Haßloch/Bad Bergzabern - Jahreswechsel 2014/2015 Wachstum, Dankbarkeit und Freude - das waren die zentralen Punkte der beiden Apostelgottesdienste zum Jahreswechsel. "An was bist du gewachsen?" fragte der Dienstleiter gleich zu Beginn die Geschwister in Haßloch und stellte verschiedene Wachstumspotentiale in seiner Wortpredigt heraus.
Im Schifferstädter Tageblatt erschien am 20.12.2014 ein Interview mit den Bezirksevangelisten Rudi Keller und Christian Benz. Lesen Sie hierden ausführlichen Bericht, der uns freundlicherweise seitens der Redaktion zur Verfügung gestellt wurde.
Die Missionsarbeit, die zur Gründung der Gemeinde Frankenthal führte, ging zunächst von der Gemeinde Ludwigshafen aus. Diese gehörte zur damaligen Zeit zum heutigen Ältesten-Bezirk Mannheim und war wiederum dem Apostelbezirk Frankfurt angegliedert. Das war im Jahr 1906. 1910 zogen Priester Schmid und Diakon Sack zusammen mit ihren Familien von Ludwigshafen nach Frankenthal. Die ersten Gottesdienste wurden in der Wohnung von Priester Schmid in der Pilgerstrasse 17 abgehalten. Chronik FT 1 Pilgerstr. 17 (Bild aus den 1980’ern) Hier findet dann auch die erste Versiegelung statt – und zwar am Samstag, den 26. August 1911. Damit war der Grundstein für eine segensreiche Entwicklung der Gemeinde Frankenthal gelegt. Einige Familiennamen der Geschwister der ersten Stunde seien hier erwähnt: Dahlmann/Decker/Junkert. An den ersten Gottesdiensten nahmen anfangs ca. 15 Gemeindemitglieder teil. Aufgrund der schnell anwachsenden Anzahl an Gemeindemitgliedern musste immer wieder nach einer größeren oder geeigneteren Versammlungsstätte gesucht werden. Einige Stationen seien hier erwähnt: Gaststätte Münchner Kindl (um 1921), Die Insel, Keller, Bayrischer Hiesel (um 1925) und Zur fröhlichen Pfalz. Chronik FT 2 Gastwirtschaft Münchner Kindl, in der Eisenbahnstraße Chronik FT 3 Gastwirtschaft Zum Bayrischen Hiesl in der Wormser Straße in den 1980‘ern Chronik FT 4 Etwa 1928 Dann folgte eine Bleibe im Saal der Tanzschule Drescher in der Sterngasse 6 und hierzu ein Auszug aus der Gesamtchronik: "Die Geschwister dürfen hier, um in die Gottesdienste zu kommen, nicht den Haupteingang benutzen, sondern müssen den Weg über den Hinterhof nehmen. Nachdem die Hühner dort freien Lauf haben, kann man sich vorstellen, wie die Schuhe dann so manches mal ausgesehen haben." Chronik FT 5 Sterngasse Nr. 6 Die Zeitverhältnisse machten es wiederum erforderlich, dass man sich nach neuen Versammlungsstätten umschaute und so folgen Station in der Zuckerfabrik und in der ehemaligen Puppenfabrik. Wir schreiben mittlerweile das Jahr 1934 und hin und wieder unterstützen Sänger aus der Gemeinde Oggersheim den noch jungen Chor in Frankenthal. Auch hierzu ein Auszug aus der Chronik: "Eine Sängerin aus der Gemeinde Oggersheim kann sich heute noch gut daran erinnern und berichtet, dass die Sängerschar an Sonntagnachmittagen freudig und singend die Straße nach Frankenthal gezogen ist. Die Straße gehörte ihnen damals alleine, Autoverkehr gab es zu der Zeit nicht oder kaum und so konnten sie mitten auf der Straße marschierend bereits ihr Liedgut für den Gottesdienst einüben, ebenso freudig verlief dann auch ihr Weg wieder nach Hause." Was wäre da wohl heute los ? Chronik FT 6 August-Bebel-Str. 16. Auf dem Gelände der ehemaligen Puppenfabrik steht heute noch das Haus mit den zahlreichen Gauben (Bildmitte). Am 23.09.1943, bei dem großen Luftangriff auf Frankenthal, wird die Puppenfabrik schwer getroffen und brennt fast vollständig aus. Hierbei geht auch der größte Teil der Schriftunterlagen der Gemeinde verloren. Chronik FT 7 Eine historische Aufnahme aus dem Jahre 1935. Das Bild zeigt Bezirksapostel Hartmann, dessen Fahrer dem Apostel zum Einsteigen die Wagentür aufhält. Das Bild wurde auf dem Gelände der ehemaligen Puppenfabrik aufgenommen. Bei dem großen Fliegerangriff am 23.09.1943 auf Frankenthal wird auch die bisherige Versammlungsstätte in der Puppenfabrik vollständig zerstört und wieder beginnt die Suche nach einer geeigneten Unterkunft. Zeitweilig hielt man die Gottesdienste in den Räumen von Gemeindemitgliedern ab (Geschw. Schreiber, Geschw. Ruppert) oder auch in den Räumen einer verrauchten Gastwirtschaft ("Zum Brückenkopf"). 1952 findet man dann wieder "ein richtiges Zuhause" in der Kirchenstr. 20 (heutige Johannes Mehring Str.) Chronik FT 8 Anwesen in der Kirchenstr. 20 (später Johannes-Mehring-Straße) Am 12.07.1953 wird der Apostelbezirk Rheinland/Pfalz gegründet. Apostel Friedrich Bischoff wird zum zuständigen Apostel für diesen Bezirk gesetzt. Ebenfalls im Jahr 1953 kann das Gebäude in der Kirchenstraße 20 käuflich erworben werden und so verfügt die Gemeinde erstmalig über ein eigenes "Kirchengebäude". Es folgen viele abwechselungsreiche Jahre für die Gemeinde. Einen besonders schweren Schlag erlebte die Gemeinde am 21.07.1972. An diesem Tag zog überraschend der langjährige, allzeit geliebte und geschätzte Vorsteher Karl Janson in die Ewigkeit. Priester Heinrich Schwerdel wird sein Nachfolger und leitet die Gemeinde über 28 Jahre, bevor er im Juli 2000 in den Ruhestand versetzt wird. Chronik FT 9 1975: Vorsteher, Pr. Schwerdel, hält den Gottesdienst Als Priester Schwerdel die Gemeinde übernahm, waren 131 Mitglieder im Kirchenbuch aufgeführt. Im Jahr 2000 waren es 189. Für die Statistiker unter uns sei angemerkt, dass in diesen 28 Jahre 192 Gemeindemitglieder verzogen oder verstorben sind. Das bedeutet, dass unter seiner Leitung 250 Mitglieder neu hinzugekommen sind. Entweder durch Zuzug oder Geburt. Chronik FT 10 1975 / 08. Juni - Tag der Einweihung In seine Zeit als Vorsteher der Gemeinde fällt dann auch der Neubau der jetzigen Kirche. Am 08. Juni 1975 ist es endlich soweit, der Kirchenneubau ist fertig gestellt und es erfolgt der Weihgottesdienst durch unseren Bezirksapostel Bischoff. … und noch heute finden die Gottesdienste hier in der Carl-Spitzweg-Str. 25 statt. Chronik FT 11 1986 / Amtsträger der Gemeinde Frankenthal. Chronik FT 12 Die Flötengruppe im Einsatz am "Tag der offenen Tür" am 13.03.1993 Am 16.07.2000 wird Vorsteher, Priester Heinrich Schwerdel durch Bez.-Ap. Wend in Ludwigshafen in den Ruhestand verabschiedet. Dem Gottesdienst lag folgendes Textwort zu Grunde: "Und alles, was er anfing für den Dienst des Hauses Gottes nach dem Gesetz und Gebot, seinen Gott zu suchen, tat er von ganzem Herzen und es gelang ihm" (2.Chr. 31,21). In diesem Gottesdienst beauftragte der Bezirksapostel Priester Stefan Weng zum neuen Vorsteher für die Gemeinde Frankenthal. Chronik FT 13 In seine Amtszeit als Vorsteher fällt die 100-Jahrfeier im Jahr 2011. Zu diesem Anlass wird durch ihn und unseren bereits heimgegangenen Priester Klaus Joder eine umfassende Chronik der Gemeinde Frankenthal erstellt, welche dieser Kurzfassung als Grundlage dient. Am Freitag, den 26.08.2011 fand in der Gemeinde ein festlicher Empfang statt, zu dem auch der Landtagsabgeordnete Christian Baldauf erschien. Tags darauf lud die Gemeinde zum Tag der offenen Tür ein. Ein Gottesdienst für Freunde, Bekannte und interessierte Mitbürger am folgenden Sonntag rundete das Ereignis ab. Der Höhepunkt der Feierlichkeiten zur 100-Jahrfeier bildete der Festgottesdienst mit unserem Bezirksapostel Bernd Koberstein am 23.10.2011. Chronik FT 14 Bez. Ev. Keller mit Kindern der Gemeinde. 2007 Am Mittwoch, den 25.06.2014 gründete Bischof Friedbert Kreutz die neue Gemeinde Frankenthal. Die Gemeinde setzt sich aus den ehemaligen Gemeinden Frankenthal und Oppau zusammen – laut Kirchenbuch umfasst die Gemeinde nun 292 Geschwister. Eine weitere – wenn auch nicht direkt die Gemeinde betreffende - organisatorische Veränderung stellt die Bezirksfusion am 12.10.2014 durch Bezirksapostel Koberstein dar: Die Bezirke Neustadt und Ludwigshafen fusionieren zu dem Bezirk Rheinpfalz. Chronik FT 15 Gemeinde Frankenthal. März 2015 Nachdem Vorsteher und mittlerweile Hirte Stefan Weng durch Bezirksapostel Koberstein am 15.02.2015 in Ludwigshafen das Bezirksevangelistenamt erhalten hatte, fand am Mittwoch, den 25.03.2015 ein Vorsteherwechsel statt. Stefan Weng – seit fast 15 Jahren Vorsteher der Gemeinde Frankenthal – wurde durch die Beauftragung des Gemeindeevangelisten Markus Garstka von seiner Aufgabe als Vorsteher der Gemeinde Frankenthal entlastet. Rückblickend auf seine Tätigkeit als Vorsteher bemerkte Bezirksevangelist Weng in einem Interview: "Ein Vorsteher muss die Kinder taufen und die "Alten" beerdigen. Ich habe immer versucht, diesen Rat meines Vorgängers Heinrich Schwerdel zu beherzigen." Man erkennt darin seine große Demut und Bescheidenheit – war es doch weitaus mehr als nur taufen und beerdigen, was seine Tätigkeit ausmachte. Die Gemeinde Frankenthal dankt der liebevollen Fürsorge und Opferbereitschaft, dem Beistand in allen Sorgen und Problemen und den vielen segensreichen Gottesdiensten, die miteinander erlebt werden durften. Lieber Stefan: Du bist in unseren Herzen und bleibst immer ein Frankenthaler! Chronik FT 16 Der "alte" und der "neue" Vorsteher am 21.03.2015 Gemeindevorsteher: Zeitraum Name, Vorname 1910 - 1926 Priester Schmid, Jakob später Hirte 1926 – 1939 Hirte Mörschel 1939 – 1949 Priester Becker 1949 - 1954 Hirte Mörschel 1954 – 1972 Priester Janson, Karl später Evangelist 1972 – 2000 Priester Schwerdel, Heinrich 2000 – 2015 Priester Weng, Stefan später Bez.-Ev. 2015 - .. Evangelist Garstka, Markus