Speyer, 17.12.2014 – Eine schönere Einstimmung auf das Weihnachtsfest hätte sich die Gemeinde Speyer nicht vorstellen können. Zwei Diakone, einen neuen Amtsauftrag für den Vorsteher und die Bestätigung eines Priesters – reich beschenkt wurde die Festgemeinde im Abendgottesdienst am 17. Dezember. Diesen verfolgten auch Pfarrer Uwe Weinerth (Gedächtniskirche Speyer) und Pastoralreferent Dr. Markus Lamm als Vertreter der Pfarreien St. Hedwig, St. Joseph und St. Otto, die der Dienstleiter und stellvertretende Kirchenpräsident, Apostel Clément Haeck, besonders begrüßte.
In seiner Predigt nahm er Bezug auf den Adventsgottesdienst des Bezirksapostels und stellte erneut die Freude in den Mittelpunkt. Am Beispiel des Abraham und dessen Lebensstationen zeigte der Apostel auf, wie man auch in der heutigen Zeit gestärkt aus schwierigen Situationen herausgeführt werden kann. "Wenn die Freude auf den Tag der Wiederkunft Christi den richtigen Stellenwert in unserem Leben einnimmt, hat das auch Auswirkungen auf unser Handeln und wir gehen die Herausforderungen des täglichen Lebens ganz anders an", so Apostel Haeck. "Freude ist nichts Theoretisches. Sie hat einen natürlichen Aspekt und Begeisterung ist nach Außen spürbar und wahrnehmbar", brachte es Bischof Friedbert Kreutz in seinem Wortbeitrag auf den Punkt.
Am Anschluss an die Predigt feierte die Gemeinde das Heiligen Abendmahl. Im weiteren Verlauf empfing Priester Hilger Groß, Vorsteher der Gemeinde Speyer, das Amt des Gemeindeevangelisten. "Evangelium heißt "Frohe Botschaft" – ich kenne dich als besonders freudigen Priester und nun bekommst du als Evangelist sozusagen den Amtsauftrag zur Begeisterung", richtete Apostel Haeck persönliche Worte an ihn. Auch für Mathias Jesberger und Marcel Winter, die zu Diakonen ordiniert wurden, hatte der Apostel einen Rat. "Sprudeln vor Begeisterung, nicht medium oder gar still dahinplätschern – dann könnt ihr ohne Angst, aber mit der gebührenden Gottesfurcht euer Amt ausfüllen.", so seine Empfehlung. Die Bestätigung des bereits in Idar-Oberstein ordinierten Priesters Alexander Strobel, der vorübergehend am Oberrhein wohnt, rundete die Handlungen am Altar ab. Nach Gebet und Schlusssegen verabschiedete sich eine glückliche Festgemeinde voller Freude über die empfangenen Amtsgaben.